Die Schnürung...,

ein sehr unterschätztes Laufdetail. Wie wichtig ist die Schnürung eines Laufschuhs oder schon mal was von der Marathon-Schnürung gehört?

Die Säulen des Laufens...

Die Säulen des Laufens

...oder auch - wenn, dann richtig!

Welcher Typ Läufer*in bist du?

Welcher Typ Läufer*in bist du

Mache den Test...

Alle Umfragen auf einem Blick.

Laufen...

...um bei sich anzukommen. Warum sollte man eigentlich laufen?

Ausdauer? Bildet die Grundlage einer jeden Ausdauersportart und braucht eigentlich jeder Mensch, der regelmäßig Sport treibt, und so haben das Thema Grundlagenausdauer neben anderen Sporttreibenden so ziemlich alle Läufer-Kategorien, ob nun Anfänger oder Profi, gemeinsam, denn etwa 70% aller Trainingsläufe sind Grundlagenausdauer-Läufe. Bei Laufeinsteigern sind es eher sogar noch mehr, da sie neben Kräftigung und Muskelaufbau zunächst mit fast nichts anderem beschäftigt sein werden, als Grundlagenausdauer aufzubauen. Und für die Lauf-Profis ist es natürlich wichtig, an Grundlagenausdauer nicht einzubüßen, denn Intervall- oder Tempohärtetraining ersetzen nicht grundsätzlich das Grundlagenausdauertraining. So weit so gut  - aber was genau heißt überhaupt Grundlagenausdauer, außer dass man dafür offenbar viel "Ausdauer" braucht? 

Die Grundlagenausdauer wird in zwei Bereiche unterschieden, hierunter zunächst der sog. GA1 Bereich. Der Läufer und die Läuferin laufen unterhalb der sog. aneroben, auch Laktatschwelle genannt, etwa in einem Pulsbereich von 60 bis 70% des Maximalpulses und der GA2-Bereich, bei dem es sich um den Pulsbereich zwischen 70 und 80% des Maximalpulses handelt. Mit dieser Art von Trainingssteuerung entwickelt man die Ausdauerleistungsfähigkeit, die natürlich im Verlaufe des regelmäßigen Trainings zunimmt. 

Schnell wird aber deutlich, dass die Belastungsbereiche GA1 und GA2 höchst individuell sind und, angefangen vom individuellen Maximalpuls, noch von anderen Dingen abhängig sind. Hierbei insbesondere vom allgemeinen Trainingszustand, denn verbessert sich der, verbessert sich die aeobe Energiebereitstellung, sprich die muskuläre Versorgung und damit wiederum der individuell empfundene Belastungszustand.  

Die aerobe Energiebereitstellung arbeitet ökonomischer als die anaerobe Energiebereitstellung. Lockere Belastungen, also Trainingsläufe im GA1- und GA2-Bereich, können sehr viel länger aufrechterhalten werden als intensive Leistungen oberhalb der anaeroben Schwelle. Aufgrund des geringeren Energiedurchsatzes kann dies aber eben nur für niedrige Intensitäten gewährleistet werden. Steigt die Beanspruchung, werden zunehmend anaerobe Stoffwechselwege herangezogen. 

Die Begriffe aerobe- und anaerobe Schwelle haben im engeren Sinne etwas mit der Laktatkonzentration in der Muskulatur zu tun, im weiteren Sinne mit dem Stoffwechsel unter Belastung und können sehr gut bei wikipedia nachgelesen werden.

Die Grundlagenausdauer kann man aber auch über andere Trainings, wie beispielsweise die lockere Dauermethode, steigern. Studien haben in den letzten Jahren zudem belegt, dass ein intensives Intervalltraining (HIIT) die aerobe Energiebereitstellung und damit die Grundlagenausdauer verbessert. Fakt ist jedoch auch, dass eine gute Grundlagenausdauer in Verbindung mit einem intensiveren Training, wie etwa HIIT die Energiebereitstellung verbessert (im Sinne von optimiert) und damit die aerobe Schwelle anhebt.

Also, auch unser Credo - mehr Zeit für Langsamläufe einplanen. 


Siehe auch:

Lauftipps.ch: GA1 – Grundlagenausdauer 1

Lauftipps.ch: GA2 – Grundlagenausdauer 2

 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.